Ab einer Bestellung von 25 € - Kostenfreier Versand nach Österreich und Deutschland

Einkaufswagen

Ihr Einkaufswagen ist leer

Einkauf fortfahren

Ohne Eisen keine Lebensqualität.

Ohne Eisen keine Lebensqualität.

Eisen spielt bei vielen Stoffwechselvorgängen im Menschlichen Körper eine entscheidende Rolle. Dem entsprechend vielfältig sind Körperliche Beschwerden und Beeinträchtigungen bei Eisenmangel:

 

  • Rissige Mundwinkel
  • Infektanfälligkeit
  • Blässe
  • Müdigkeit
  • Vergesslichkeit, Gedächtnisstörung
  • Rissige Fingernägel
  • Glatte Zunge
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Vermindertes sexuelles Verlangen
  • ADHS
  • Depression und Ängstlichkeit
  • Leistungsschwäche
  • Schneller Puls, beschleunigte Atmung bei Belastung
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Ermüdbarkeit
  • Ruhmlosigkeit und Schlafstörungen
  • Haarausfall 

Die genauen Funktionen, die Eisen im komplizierten Stoffwechsel des menschlichen Körpers wahrnimmt sind sehr vielseitig. Einige dieser Funktionen haben wir hier angeführt:

Blutbildung

Eisen ist die Bindungsstelle für Sauerstoff im roten Blutfarbstoff. Fehlt es an Eisen, fehlt es auch an Sauerstofftransportkapazität. Die Folge sind Atemnot bei Belastung, Leistungsschwäche, Herzrasen, Herzstolpern und Müdigkeit. Interessant: Weil die Blutbildung so wichtig ist, zeigt sich ein Eisenmangel hier übrigens als letztes Symptom. Die anderen eisenabhängigen Prozesse sind deutlich früher beinträchtig. 

Immunsystem

Viele Prozesse des Immunsystems (Funktion von T-Zellen und Makrophagen) hängen von einer ausreichenden Eisenversorgung ab. Infektanfälligkeit tritt daher bei Eisenmangel häufig auf.

Sexualleben

Ein reduziertes sexuelles Verlangen bei Eisenmangel wurde beschrieben. 

Atmungskette und Energie

In den Kraftwerken der Zelle, den sogenannten Mitochondrien, laufen viele chemische Reaktionen ab, um Fette und Kohlenhydrate in ATP, die Energiewährung der Zelle, umzuwandeln. Um diese chemischen Reaktionen geregelt ablaufen zu lassen bedarf es Enzyme, die wiederum eisen-abhängig sind. 

Hormonbildung

Die Bildung von Hormonen, also Botenstoffen im Körper ist in vielen Fällen abhängig von Eisen. Schilddrüsenhormon, das zum Beispiel für die Gewichtsregulation und den Stoffwechsel wichtig ist, oder auch Dopamin, das bei ADHS eine Rolle spielt, werden eisenabhängig hergestellt.

Bindegewebe

Die Herstellung von Kollagenfasern Typ I und III bspw. in hochbelasteten Sehnen von Sportlern, Haut, Haaren, Schleimhäuten sowie Finger- und Fußnägeln sind abhängig von Eisen.

Myoglobinbildung

Auch in der Muskelzelle muss der Sauerstoff für die Zellatmung transportiert werden. Ähnlich dem Hämoglobin zum Sauerstofftransport im Blut gibt es Myoglobin für den Sauerstofftransport im Muskel. Auch hier spielt das Eisen als Bindungsstelle eine entscheidende Rolle und erklärt warum Eisenmangel zu rascher muskulärer Ermüdbarkeit führt. 

Zentrales Nervensystem

Schwäche, Schwindel, Fatigue, aber auch dementielle Symptome und depressive Verstimmungen sind typische Symptome eines Eisenmangels. 

 

  

Eisenmangel ist die häufigste Mangelerscheinung in unserer westlichen Welt. Erschöpfung, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Haarausfall und Konzentrationsstörungen sind typische Symptome, von denen Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

Es ist bekannt, dass Eisen vom menschlichen Körper vor allem in einer Aminosäure gebundenen Form wie in tierischen Lebensmitteln, besonders gut von unserem Köper aufgenommen werden kann. Daher ist der Effekt eines Steaks auf die Eisenaufnahme deutlich größer als der von Haferflocken, obgleich diese im direkten Vergleich etwa doppelt so viel Eisen enthalten.

Daher bemühen sich Apotheken und Rohstoff-Herstellern bei der Herstellung von Eisenpräparaten die schlechte Resorption durch hohe Mengen an Eisen (100 mg), Vitamin C (200 mg) oder Piperin (Pfeffer-Extrakt) auszugleichen. Dies führt oftmals zu den bekannten Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit oder Magenschmerzen.

  

 

Der Eisenbedarf liegt für Männer bei etwa 10 mg am Tag. Frauen benötigen mindestens 15 mg Eisen am Tag.

Der Eisenbedarf liegt für Männer bei etwa 10 mg am Tag. Frauen im gebärfähigen Alter benötigen aufgrund der Monatsblutung und dem damit einhergehenden Blut- und Eisenverlust (roter Blutfarbstoff enthält Eisen) mehr Eisen. Man geht von 10–15 mg am Tag aus. Schwangere und stillende Mütter, haben für das mit zu ernährende Kind, ebenfalls einen erhöhten Eisenbedarf. Auch bei sportlicher Belastung ergibt sich ein Mehrbedarf an Eisen, da rote Blutkörperchen beispielsweise bei Marathonläufern in der Fußsohle zerstört werden und somit die Blutneubildungsrate erhöht ist.

Eisen wird als 2-wertiges Kation (Fe2+) im Dünndarm resorbiert.

  

EISENBEDARF BEI JUGENDLICHEN UND ERWACHSENEN

MÄNNER

FRAUEN

15 bis unter 19 Jahre

12 mg

15 mg

19 bis unter 25 Jahre

10 mg

15 mg

25 bis unter 51 Jahre

10 mg

15 mg

51 bis unter 65 Jahre

10 mg

10 mg

65 und älter

10 mg

10 mg

Schwangere

 

30 mg

Stillende

 

20 mg

 

Es gibt eine für den Laien schwer überschaubare Menge an Eisenverbindungen auf dem Arznei- und Nahrungsergänzungsmittelmarkt.

Trotz vieler Möglichkeiten gibt es eine begrenzte Auswahl bewährter Wirkstoffvertreter, die in apothekenpflichtigen Präparaten und – in geringerer Dosierung – in Nahrungsergänzungsmitteln zu finden sind. Vom Eisen (III) maltol und der Eisen (III) Polymaltose abgesehen sind dies ausnahmslos zweiwertige Eisenverbindungen. Die rezeptpflichtigen Eisenverbindungen zur Infusion sind stets dreiwertige Eisenverbindungen. Gesetzlich zugelassene Eisenverbindungen zur Verarbeitung in Nahrungsergänzungsmitteln sind auch Eisen (II) aspartat, Eisen (II) taurat und weitere. Wobei diese in den gängigen Nahrungsergänzungsmittelpräparaten am Markt kaum anzutreffen sind.

 

Zweiwertiges- und dreiwertiges Eisen.

Um die so genannte Wertigkeit des Eisens, die ohne chemische Grundkenntnisse nicht ganz einfach zu verstehen ist, gibt es zahlreiche Diskussionen. Grundsätzlich sind Verbindungen mit zweiwertigem Eisen (Fe2+, englisch: „ferrous“) nach Auflösung im Dünndarm besser zu resorbieren. Verbindungen mit dreiwertigem Eisen (Fe3+, englisch: „ferric“) sind nach Ihrer Lösung schlechter resorbierbar, weil Sie erst in zweiwertiges Eisen reduziert werden müssen, wofür das vielgepriesene Vitamin C in manchen Eisentabletten sehr nützlich ist. 

 

Was hat es mit der Wertigkeit von Eisen genau auf sich?

Die Ladung eines Element, in unserem Falle Eisen, sagt aus, wie viele Elektronen aufgenommen werden können bzw. abgegeben werden können. Auf der ersten Elektronenschale befinden sich 2 Elektronen, auf der zweiten 4 und auf der dritten 8 Elektronen. Ein Atom strebt immer eine volle Elektronenschale an. Beim Eisen ist dies die dritte Elektronenschale mit Platz für 8 Elektronen. Dreiwertigem Eisen fehlen 3 Elektronen, es ist deshalb 3fach positiv geladen, was mit 3+ abgekürzt wird. Im Namen der Verbindung schreibt man auch Eisen (III) sucrose. Zweiwertigem Eisen fehlen nur 2 Elektronen. Es ist zweifach positiv geladen, was mit 2+ abgekürzt wird. Im Namen der Verbindung schreibt man beispielsweise Eisen (II) gluconat.

Eisen kann also je nach Ladungszustand Elektronen aufnehmen oder abgeben. Eisen geht mit anderen Elementen Verbindungen ein, indem es eine volle Elektronenschale (8 Elektronen auf der dritten Schale) erhält, was einem Edelgaszustand entspricht.

 

Welche Rolle spielen zwei- und dreiwertige Eisenverbindungen im Körper?

Eisen kommt im Körper vor allem im Blut vor. Der rote Blutfarbstoff heißt Hämoglobin. Hämoglobin besteht aus 4 Porphyrinringen, die jeweils ein Fe2+ Atom binden. Nur die zweiwertigen Eisenatome im Hämoglobin können Sauerstoff im Blut binden. Fe3+ kann kein Sauerstoff binden, Hämoglobin mit Fe3+ heißt Methämoglobin. 

Abgesehen von Hämoglobin bindet Fe2+ auch noch an Myoblobin (Sauerstoffspeicher im Muskel) und an andere eisenhaltige Enzyme wie z.B.  Cytochrome, die in der Atmungskette wichtige Prozesse der Energiebereitsstellung unterstützen. In der Atmungskette ist Eisen ein Co-Faktor für die Enzyme. Wenn Eisen nicht an Hämoglobin gebunden ist, wird es als Fe3+ an das Transportprotein Transferrin gebunden oder liegt als Fe3+ im Speichereisen Ferritin vor.

  

  

Eisentabletten/Eisenkapseln können zur Therapie des Eisenmangels eingesetzt werden. Es gibt inzwischen eine breite Auswahl an Präparaten und Eisenverbindungen.

 Die pharmakologisch am häufigsten genutzten Verbindungen sind:

 

  • Eisen (II) sulfat
  • Eisen (II) bisglycinat
  • Eisen (II) glycin-sulfat-Komplex
  • Eisen (II) gluconat
  • Eisen (II) fumarat

 

Relativ neu auf dem Markt ist die Verbindung Eisen (III) maltol, das bisher jedoch nur für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen nachgewiesene Vorteile hat und exorbitant teurer ist als andere Präparate. 

In Nahrungsergänzungsmittel werden – in geringerer Dosis – oft die folgenden Verbindungen eingesetzt:

 

  • Eisen (II) sulfat
  • Eisen (II) gluconat
  • Eisen (II) fumarat
  • Eisen (II) bisglycinat
  • Curry Blattextrakt
  • Aspergillus oryzae

 

 

Wir wollen hier auf die Gruppe der Nahrungsergänzungsmittel eingehen.

Welche Eisen-Produkte sind die besten?

Die Auswahl von Eisenpräparaten ist inzwischen riesig und bei der enormen Auswahl sind folgende Dinge entscheidend:

 

Dosis
In Anbetracht der Tatsache, dass Eisen grundsätzlich schlecht aus dem magen-Darm-Trakt resorbiert wird, ist im Falle eines Eisenmangels eine ausreichende Dosis wichtig.
 
Resorptionsquote 
Je besser ein Wirkstoff aufgenommen werden kann, desto besser. Allerdings gibt es zahlreiche Faktoren, die die Resorption beeinflussen. Von anderen Medikamenten, der Nahrungsmittelaufnahme beim Einnahmezeitpunkt bis hin zur Ausprägung des Eisenmangels, der therapiert werden soll.
 
Quick/slow release
Eisenverbindungen, die sich früh im Magen-Darmtrakt auflösen, werden meist besser resorbiert. Spät freisetzende Verbindungen werden schlechter aufgenommen.
  
Verträglichkeit 
Hier gilt das Gegenteil von der Freisetzung der Eisenverbindung im Magendarmtrakt: Die sich früh im Magen-Darmtrakt auflösenden Verbindungen verursachen mehr Nebenwirkungen. Die spät freisetzenden Verbindungen werden besser vertragen.
 
Kosten
Wie ein Blick ins Internet zeigt ist eine Packung mit günstigem Preis nicht immer die preiswerteste Lösung. Nur der sichere Vergleich von Dosis und Packungsgröße lässt eine Einordnung zu.

 

Die korrekte Anwendung von Eisenpräparaten.

Grundsätzlich wird zwischen schnell freisetzende Präparate von verzögert freisetzenden Eisen-Präparaten unterschieden. Schnell freisetzende Eisenverbindungen werden im Magen freigesetzt, was zu einem erhöhten Aufkommen an Nebenwirkungen führt kann, die Resorptionsrate ist allerdings verbessert. Die verzögert freisetzenden Kapseln sind in der Regel nebenwirkungsärmer, werden aber schlechter aufgenommen. Am schlechtesten ist die Eisenaufnahme von Brausetabletten mit Eisengluconat. Es sei erwähnt, dass die gleiche, schlecht resorbierbare Verbindung auch „eisenhaltigen“ Säften und Tonika zugesetzt wird.

Die Resorption aus Eisenkapseln liegt bei 3–7 %. Bei einer üblichen Tagesdosis von 100 mg werden also nur 3–7 mg Eisen am Tag aufgenommen. Ob dies viel oder wenig ist zeigt eine einfache Berechnung. Bei einem Eisenmangel von 10 µg/ml Ferritin fehlen überschlägig 1900 mg Eisen, um einen Ferritin-Idealwert von 200 µg/l zu erreichen. Das würde rein rechnerisch also eine Kapseleinnahme von 380 Tagen bedeuten. Vielen Kunden ist das zu langsam. Hinzukommt, dass die Resorptionsquote mit zunehmend gefüllten Eisenspeichern sinkt. Erfahrungsgemäß wird spätestes die Aufnahme ab Ferritinwerten von 50 µg/l deutlich schlechter und viele Kunden erreichen mit Kapseln keine Höheren Eisenwerte mit einem Ferritinwerten über 100 µg/l.

Zudem zeigt die Effektivität einer Therapie mit normalen Eisenkapseln sich frühestens nach 4 Monaten. Zudem bleibt der Therapieeffekt zunächst völlig unklar. Üblicherweise muss nach 3 Monaten der Substitution eine 2-wöchige Einnahmepause eingehalten werden, um gegebenenfalls den Eisenspiegel mit einer Blutuntersuchung neu zu bestimmen. Da die Resorption des Eisens bei jedem Menschen unterschiedlich ausfällt, ist das Ergebnis kaum vorhersagbar. Dennoch handelt es sich bei Eisenkapseln um ein einfaches und sicheres Verfahren zum Ausgleich eines Eisenmangels. Die Nebenwirkungshäufigkeit von Standardprodukten oder zu günstigen ist dabei leider nicht gering: 50 % der Menschen beklagen Nebenwirkungen. Wovon 30 % die Therapie meist aufgrund von Nebenwirkungen des Verdauungstraktes (Verstopfung, Übelkeit) abbrechen.

 

Eisenaminosäurenchelate/Eisenbisglycinat –
Alternative Kapseln zur Eisensubstitution.

Eisen kann mit Aminosäureverbindungen effektiver und verträglicher substituiert werden. Aufgrund der oben besprochenen Nachteile von schlechter Verträglichkeit und schlechter Substitution der klassischen Eisenpräparate wie Eisensulfate, -gluconate und -fumarate suchen viele Menschen alternative Wege der Eisensubstitution.

Wenig bekannt ist, dass es mit Eisenbisglycinaten durchaus eine pharmakologische Zubereitung zur Eisensubstitution gibt. Es handelt sich dabei um hoch bioverfügbare Eisenverbindungen wie Eisenaminosäurenchelate und Transportproteine wie Lactoferrin, die durch ihre Verbindungen, bei gleichem Effekt um bis zu 75 % geringer dosiert werden können. Hierdurch werden die Nebenwirkungsrate erheblich reduziert. Bei Eisenbisglycinat reichen 25 % der Dosis von herkömmlichem Eisensulfat, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Groß angelegte Studien zu Eisenbisglycinaten haben eindeutige gezeigt das Eisenbisglycinate eine 50 % größere Bioverfügbarkeit aufweisen. Dr. Layrisse und Dr. Ferrari stellten in ihrer Arbeit fest, dass ein Viertel der Eisenmenge in Form eines Eisenaminosäurechelates reichte, um ähnliche Effekte wie mit Eisen-Sulfat zu erreichen. Weiter traten deutlich weniger unerwünschte Nebenwirkungen des Magen-Darm-Traktes auf als unter Eisen-Sulfat. Bei Schwangeren, die ja bekanntlich sehr zum Eisenmangel neigen zeigte sich eine Verabreichung 25 mg Eisenbisglycinat eben so effektiv wie die Gabe von 50 mg Eisensulfat. Bagna wiesen mit ihrer Arbeit darauf hin, dass bei Eisenbisglycinat 25% der Eisensulfat-Dosis ausreichen, um den gleichen Effekt bei weniger Nebenwirkungen zu erzielen.

Man sollte also, insbesondere wenn Nebenwirkungen durch „klassische“ Eisenprodukte wie Eisensulfat oder Eisengluconat aufgetreten sind, einen Versuch mit niedriger dosiertem Eisenbisglycinat in Erwägung ziehen.

 

Unsere Empfehlung:

Eisenprodukte aus Eisenbisglycinaten wie „NemCure® Eisen-Bisglycinat-Chelat“ gewährleisten eine höhere Bioverfügbarkeit. Zum anderen empfehlen wir die gleichzeitige Anwendung von Colostrum. Das im Colostrum (Erstmilch, Muttermilch oder Biestmilch) enthaltene Lactoferrin bindet und transportiert weitere Eisenmoleküle in die benötigten Bereiche des Körpers.

Kommentare (0)

Kommentieren Sie